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Gerade in der heutigen Zeit, wo fossile Brennstoffe immer teurer werden, rücken alternative Methoden mehr in den Vordergrund. Eine davon ist die Hackschnitzelheizung, welche sich der nachwachsenden Biomasse - Holz bedient. Für eine störungsfrei funktionierende Hackschnitzelheizung ist vor allem die gleichmäßige Zerkleinerung des Holzes notwendig, was wiederum eine saubere Verbrennung ermöglicht.
Holz-Hackschnitzel zur Verfeuerung wird aus Säge-/ Verarbeitungs- restholz, Waldrestholz und Pflegeholz sowie aus unbehandelten Produktionsresten hergestellt. Für die Herstellung wird in der Regel nicht in den Baumbestand eingegriffen.
Der Energiegehalt liegt je nach Feuchtigkeitsgrad zwischen 2 und 4,9 kWh je kg.
Hackschnitzel können direkt im Wald hergestellt werden. Das Holz wird ohne großen Transportaufwand in einem Schredder bzw. Häcksler zerkleinert und kann, abhängig vom Feuchtegrad, direkt in das jeweilige Brennstofflager transportiert werden.
Der Gesamtaufwand für Transport und Logistik ist daher sehr gering. Der Wassergehalt von Hackschnitzeln sollte auf die Feuerungstechnik abgestimmt sein. Deshalb kann es sinnvoll sein, das Hackgut an geeigneten Plätzen im Wald zwischenzulagern.
Für die Lagerung der Hackschnitzel wird ein größerer, belüfteter Lagerraum benötigt, der lose befüllt wird und der möglichst nahe am Aufstellungsort der Heizung liegen sollte. Bei einem bisherigen Verbrauch von 5.000 l Heizöl im Jahr sollte der Lagerraum ein nutzbares Volumen von ca. 40 m³ besitzen, was mehr als einem Jahresvorrat entspricht. Die Investition in eine Hackschnitzelheizung wird staatlich gefördert.
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